Endlich haben wir am Mittwoch den 7. April unserer ersten Impfdosen gegen Covid 19 erhalten. Wir waren nun in der Lage unsere Hausbesuchspatienten erstmalig zu impfen, sowie einen ersten Teil der Patienten die eine hohe Priorität haben.

Herzlichen Dank das wir die Impfungen im Bürgersaal der Gemeinde Birenbach ohne weitere Platzprobleme unkompliziert durchführen konnten. Dies möchte wir auch in den kommenden Wochen so beibehalten.

Liebe Lehrpraxen,

liebe Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte an der Allgemeinmedizin,

zum Jahresende möchten wir uns noch einmal mit einem Newsletter bei Ihnen melden. Trotz veränderter Arbeitsbedingungen und vieler neuer Herausforderungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie konnten wir in den vergangenen Monaten im Team viel erreichen.

Vielen Dank an dieser Stelle allen Mitarbeiter*innen, Lehrärzt*innen und Forschungspartner*innen für das große Engagement in diesen herausfordernden Zeiten.

Ihre Prof. Dr. med. Stefanie Joos & Team



Machen Sie mit!

Haben Sie schon  von unserem hausärztlichen Forschungspraxennetz FoPraNet gehört? Um allgemeinmedizinisch relevante Fragestellungen beantworten zu können, brauchen wir Forschung in Hausarztpraxen. Dafür suchen wir Kolleginnen und Kollegen, die langfristig Interesse an Forschung haben und mit uns ein solches Netz aufbauen wollen. Für weitergehende Fragen steht Ihnen das Studienteam FoPraNet-BW sehr gerne zur Verfügung: Tel. 07071/29-85285




Wir begrüßen unsere neuen Mitarbeiter*innen am Institut

Unsere Arbeitsbereiche wachsen weiter und wir freuen uns über Verstärkung und neue Expertise:

  • Frau Aline Flatz, Fachärztin für Prävention und Gesundheitswesen und M.Sc. in Public Health. Sie übernimmt nach langjähriger ärztlicher und wissenschaftlicher Tätigleit Projekte in der Regionalversorgung und am ZÖGV.
  • Frau Daniela Fröhlich, M.A. Gesundheitspädagogik und B.Sc Gesundheitswissenschaften. Als erfahrene Gesundheitswissenschaftlerin übernimmt sie die Projektkoordination im CCC-integrativ Projekt.
  • Frau Navina Gerlach, M.Sc. in Public Health und M.Sc. Sozialpsychologie, ist eine erfahrene Projektkoordinatorin mit allgemeinmedizinischer Expertise und unterstützt das Lehrteam.
  • Herr Andreas Schmitt, Facharzt für Visceralchirurgie. Mit seinen Erfahrungen aus dem Kompetenznetzwerk Integrative Medizin (KIM) sowie der Arbeitskreise Infektiologie und COVID-19 verstärkt er unsere entsprechenden Forschungsprojekte.
  • Herr Dr. Hanspeter Kiefer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Oralchirurgie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.  Als multidisziplinär ausgebildeter Kollege verstärk er das Weiterbildungsteam.
  • Frau Bettina Noack, Fachkrankenschwester für Onkologie. Mit Leitungserfahrung im Bereich Fachweiterbildung Onkologische Pflege, Palliative Care und Breast Care-Qualifikation, Schwerpunkt
    Praktische Weiterbildung, erweitert sie unser CCC-Integrativ Team.

Herzlich willkommen im Team!




CCC-Integrativ: Start eines Beratungsangebots für Komplementäre Medizin und Pflege ab Januar 2021

Ab Januar 2021 bietet das Institut im Rahmen des vom Innovationsfonds geförderten CCC-Integrativ Projekts ein interprofessionelles Beratungsangebot zu Komplementärer Medizin und Pflege für onkologische Patient*innen an. Dieses evidenzbasierte Beratungsangebot wird es ab 2021 an allen Comprehensive Cancer Centers (CCCs) in Baden-Württemberg (Tübingen-Stuttgart, Freiburg, Heidelberg, Ulm) für Krebspatient*innen in den ersten sechs Monaten nach Diagnosestellung geben. Innovativ dabei ist, dass die Beratungen von interprofessionellen Teams aus speziell im Projekt geschulten Ärzt*innen und Pflegenden durchgeführt werden. Insgesamt sollen 2.000 Patienten an den vier CCCs in Baden-Württemberg in drei Terminen (persönlich und telefonisch/Videokonferenz) beraten werden.

Das Ziel der Beratung besteht darin, individuell zu Chancen und Risiken komplementärer Verfahren zu beraten und dabei Selbstmanagementstrategien sowie Gesundheitskompetenz der Patient*innen in diesem Bereich zu stärken. In Zusammenarbeit u.a. mit dem Hausärzteverband werden dazu ab 2021 Informationen und Schulungsangebote für Hausärzt*innen, MfAs und Pflegende angeboten.

Projektkoordination und Kontakt: Daniela Fröhlich




ZÖGV: Zentrum für öffentliches Gesundheitswesen und Versorgungsforschung

Das dem Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung und dem Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung angegliederte Zentrum für öffentliches Gesundheitswesen und Versorgungsforschung (ZÖGV) hat seine Arbeit aufgenommen.

Die geplanten Abordnungen konnten mit Unterstützung und Finanzierung des Sozialministeriums umgesetzt werden. So dürfen wir seit 1.10.2020 Herrn Dr. med. John-Paul Fobiwe (Gesundheitsamt Schwarzwald-Baar) und Frau Dr.  med. dent. Wolff-Gäbler (Gesundheitsamt Tübingen) in den Reihen des ZÖGV begrüßen.

Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Institute bearbeitet das Team des ZÖGV derzeit Forschungsprojekte zum Thema Covid-19 Impfung, Primärversorgungsverbünde/Regionalversorgung und Jugendzahnpflege.

Ebenfalls wurde das Angebot an Methodentrainings zur Versorgungsforschung für Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen ausgebaut und findet derzeit als digitales Angebot statt. Diese Angebote stehen auch Mitarbeiter*innen des Öffentlichen Gesundheitswesens zur Teilnahme offen.




Lehre während Corona-Zeit

Die Lehre steht auch im Wintersemester 20/21 unter dem Zeichen der Digitalisierung. Mit Ausnahme des Ganzkörper-Untersuchungskurses (GKU) finden die Lehrveranstaltungen auch dieses Semester alle digital statt. Die positiven Erfahrungen aus dem Sommersemester konnten wir in die Neustrukturierung der Berufsfelderkundung (BFEK) einfließen lassen. Die BFEK leistet im ersten Studiensemester durch tutoriell betreute Kleingruppenarbeit auch einen wichtigen Beitrag zum Kennenlernen der Erstsemester. Im Zuge dessen dürfen wir die allgemeinmedizinischen Tutor*innen ganz herzlich im Team Lehre begrüßen!




Post-Covid-Studie

Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes mit den allgemeinmedizinischen Instituten in Heidelberg, Freiburg und Ulm führen wir momentan eine Studie zum sogenannten „Post-Covid-19-Syndrom“ durch. Aus Einzelberichten und ersten kleineren Studien gibt es zunehmend Erkenntnisse über Symptome, die Wochen und Monate nach einer Covid-19 Infektion persistieren bzw. neu auftreten können. Dieses Phänomen ist teilweise auch von anderen Virusinfekten bekannt (z.B. EBV-Infektion). Die Prävalenz und die Ausprägung dieses Syndroms zu erfassen, ist das Ziel einer von uns initiierten Patientenbefragung, die wir gemeinsam mit den Gesundheitsämtern und in Zusammenarbeit mit dem ZÖGV durchführen. Die Resonanz der angeschriebenen Patienten*innen ist sehr hoch und unterstreicht den Stellenwert, den dieses Thema und auch die Forschung auf diesem Gebiet momentan in der Gesellschaft haben. Es sollen 2000 Fragebögen ausgewertet werden; erste Ergebnisse werden im Januar erwartet.




Gutachten zur Sicherstellung von Apotheken im ländlichen Raum

In einem Gutachten für das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg wurde der Frage nachgegangen, welche Trends sich bezüglich der Versorgungssituation durch Apotheken im ländlichen Raum abzeichnen und welche Maßnahmen zur künftigen Sicherstellung sinnvoll sein könnten. Es wurden Strukturdaten ausgewertet und Interviews mit Apotheker*innen und Ärzt*innen durchgeführt. Die folgenden Kernaussagen lassen sich aus diesem qualitativ-quantitativen Ansatz ableiten: 

  • Die Apothekenzahlen sind insbesondere in Verdichtungszonen von Baden-Württemberg rückläufig, nicht aber im ländlichen Raum.
  • Durch die Bevölkerungsentwicklung im ländlichen Raum haben Apotheken teilweise große Einzugsgebiete.
  • Apothekenschließungen werden insbesondere auf Fachkräftemangel und hohe Regelungsdichte zurückgeführt, hierin sind Ansatzpunkte für Gegenmaßnahmen zu sehen.
  • Eine mögliche Übernahme von Versorgungsaufgaben durch Apotheken (z.B. Medikationsreviews, Unterstützung der Patientenedukation und -steuerung) wird kontrovers diskutiert.



Promotionen und Publikationen

Derzeit betreuen wir knapp 20 Promotionen am Institut. Um eine gute Betreuungsqualität zu gewährleisten, können wir derzeit keine weiteren Promovendi mehr annehmen. Die aktuell laufenden Promotionen finden Sie unter dem folgenden Link:

Auch in der zweiten Jahreshälfte 2020 konnten wir Ergebnisse unserer Projekte erfolgreich in wissenschaftlichen Fachjournals publizieren. Unsere aktuellen Publikationen finden Sie hier:




Terminänderungen

TdA und TaTü
Beide Veranstaltungen mussten leider pandmiebedingt ausfallen.




DEGAM und WONCA – ONLINE
Erstmalig findet der 54. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM Kongress) unter dem Motto „Core Values of Family Medicine – Threats and Opportunities“ als europäischer Kongress ausschließlich online statt. DEGAM und WONCA sind gemeinsame Ausrichter. Die European Conference of Family Doctors und der DEGAM Kongress mussten pandemiebedingt auf den 16-19. Dezember 2020 verschoben werden.

Unsere Praxis bleibt am 17. und 18.12. aufgrund einer betrieblichen Fortbildung geschlossen.

Außerdem sind wir vom 24.12. bis 10.01.2021 im Urlaub.


Dr. Boy in Börtlingen (Tel.: 07161 959599) macht während dieser Zeit für uns die Vertretung.

Wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

Verabschieden möchten wir uns von unserer Mitarbeiterin Patricia Gauggel, die aus persönlichen Gründen unsere Praxis verlässt. Auf diesem Weg möchten wir uns für Ihre Unterstützung besonders in der Gründungsphase der Praxis bedanken.

Außerdem heißen wir unserer neue Mitarbeiterin Elke Minarsch herzlich willkommen. Sie ist langjährige erfahrene medizinische Fachangestellte und wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung.

Da uns die Ausbildung von Fachkräften am Herzen liegt, haben wir uns trotz der spannenden Zeiten für die Ausbildung vom Medizinischen Fachangestellten entschieden. Sonja Lohner bereichert unser Team seit September und hat sich in den ersten Monaten gut eingelebt. Sie ist im Wechsel sowohl in der Praxis als auch in der Berufsschule im Einsatz.

An dieser Stelle möchten wir unsere Patienten darüber informieren, dass wir ab Januar ärztliche Unterstützung durch Frau Dr. med. Anja Moller bekommen. Sie ist Internistin und Diabetologin. Gerne nehmen wir bereits Termine im Rahmen der speziellen diabetologischen Versorgung an.

Ebenfalls neu ist unsere hausärztliche Versorgung der BewohnerInnen im Haus St. Luise in Wangen.