Heute konnten wir 134 weiteren impfberechtigten Personen über das KIZ Göppingen gegen Corona impfen lassen. Nach ein paar organisatorischen Anfangsproblemen durch die verspätete Anreise des Impfteams, konnten glücklicherweise alle Impfungen komplikationslos durchgeführt werden.

Vielen Dank für die super Organisation der Gemeinde Birenbach mit Bereitstellung des Bürgersaals.

Endlich haben wir am Mittwoch den 7. April unserer ersten Impfdosen gegen Covid 19 erhalten. Wir waren nun in der Lage unsere Hausbesuchspatienten erstmalig zu impfen, sowie einen ersten Teil der Patienten die eine hohe Priorität haben.

Herzlichen Dank das wir die Impfungen im Bürgersaal der Gemeinde Birenbach ohne weitere Platzprobleme unkompliziert durchführen konnten. Dies möchte wir auch in den kommenden Wochen so beibehalten.

Zum ersten Januar 2021 verabschieden wir den langjährigen Birenbacher Hausarzt Herrn Franz-Josef Müller. Ich bedanke mich sehr bei seiner unermüdlichen Unterstützung in der Versorgung unserer Patienten in den letzten Monaten. Durch Ihn ist das Ankommen für mich in Birenbach sehr erleichtert worden. Vielen Dank Herr Müller!

Zum ersten Januar 2021 begrüßen wir als neues Teammitglied Frau Dr. Anja Moller. Einige von Ihnen hatten schon die Gelegenheit sie kennenzulernen. Ich freue mich sehr über Ihre fachliche und persönliche Unterstützung in unserer Praxis. Durch Frau Dr. Moller können wir unseren wachsenden Patientenstamm mit neuen medizinischen Schwerpunkten auch im hausärztlichen Bereich versorgen. Herzlich Willkommen Frau Dr. Moller!

Ab sofort bin ich sehr gerne hausärztlich für Sie in Birenbach tätig.

Ich bin Internistin seit 2016, meine Ausbildung hierfür erfolgte an den Universitätskliniken Lübeck und Tübingen. Seit 2019 bin ich zusätzlich Diabetologin DDG. Meine Forschungsarbeiten an der Uniklinik Tübingen (Med. Klinik IV, Prof.. Dr. A. Birkenfeld) werde ich parallel fortführen. Ich freue mich auf Sie!

Verabschieden möchten wir uns von unserer Mitarbeiterin Patricia Gauggel, die aus persönlichen Gründen unsere Praxis verlässt. Auf diesem Weg möchten wir uns für Ihre Unterstützung besonders in der Gründungsphase der Praxis bedanken.

Außerdem heißen wir unserer neue Mitarbeiterin Elke Minarsch herzlich willkommen. Sie ist langjährige erfahrene medizinische Fachangestellte und wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung.

Da uns die Ausbildung von Fachkräften am Herzen liegt, haben wir uns trotz der spannenden Zeiten für die Ausbildung vom Medizinischen Fachangestellten entschieden. Sonja Lohner bereichert unser Team seit September und hat sich in den ersten Monaten gut eingelebt. Sie ist im Wechsel sowohl in der Praxis als auch in der Berufsschule im Einsatz.

An dieser Stelle möchten wir unsere Patienten darüber informieren, dass wir ab Januar ärztliche Unterstützung durch Frau Dr. med. Anja Moller bekommen. Sie ist Internistin und Diabetologin. Gerne nehmen wir bereits Termine im Rahmen der speziellen diabetologischen Versorgung an.

Ebenfalls neu ist unsere hausärztliche Versorgung der BewohnerInnen im Haus St. Luise in Wangen.

Mittlerweile haben wir uns gut eingespielt als Corona Schwerpunktpraxis und können unsere PatientInnen aber auch PatientInnen aus dem weiteren Umkreis gut in unserer
Infektionssprechstunde versorgen. Aufgrund der ausgelasteten Laborkapazitäten können wir leider nicht genau sagen in welchem Zeitraum die Ergebnisse von PCR Untersuchungen auf Sars-Cov2 Infektionen uns vorliegen.

Dabei ist natürlich auch unser eigener Schutz sehr wichtig. Maßnahmen wie ständiges Lüften, Tragen von FFP2 Masken, regelmäßiges Desinfizieren und Abstandhalten sind mittlerweile in unseren Ablauf fest integriert. Besonders gut funktioniert der kontrollierte Zugang von Patienten in unseren Praxisräumen, so dass der Abstand immer gut eingehalten werden kann. Auch die Versorgung unserer Patienten an unserem Fenster läuft sehr gut.

Aufgrund der aktuellen Pandemie Situation und der bereits durch uns selbstverständlich erfolgten Betreuung von Patienten mit oder ohne Symptome einer Covid 19 Infektion, haben wir uns entschlossen Corona Schwerpunktpraxis zu werden.
Dies bedeutet, dass wir Abstriche und die Behandlung von Patientin mit dem Verdacht auf eine Covid-19 – Infektion übernehmen.
Ebenfalls übernehmen wir die Abstrichdiagnostik bei Kontaktpersonen die durch das Gesundheitsamt angeordnet wurden und bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten.
Eine Behandlung bzw. die weitere Diagnostik (Abstrich) erfolgt ausschließlich nach telefonischer Anmeldung oder per Email.
Die Behandlungs- und Abstrichzeiten sind Montag bis Freitag 11-12 Uhr und nach jeweiliger Absprache.

Für einen besseren Kontakt zwischen unserer Praxis und unseren Patienten bieten wir Ihnen die Möglichkeit über die Praxis-App Patmed direkt mit uns zu kommunizieren.
Die App stellt eine Verbindung zu Ihrer persönlichen Patientenakte her. Sie können eigene Einträge in Ihre Patientenakte vornehmen z.B. Blutdruckwerte oder Blutzuckerwerte. Umgekehrt ist es Ihnen möglich in Ihre Laborwerte und Facharztberichte Einblick zu erhalten.
Über die App können sie Rezepte aus Ihrem Medikamentenplan bestellen oder über einen Messanger z.B. Termine bei uns vereinbaren.

Bei weitere Fragen dazu, wenden Sie sich bitte an unser Praxispersonal.

PatMed App (iOS)
PatMed App (Google Play)

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
ich werde Ende Februar an einer mehrtägigen Weiterbildung zur Medizin Didaktik teilnehmen, um noch bessere Lehrveranstaltungen für angehende Mediziner (und hoffentlich auch Allgemeinmediziner) anbieten zu können. Selbstverständlich bleibt unserer Praxis während dieser Zeit geöffnet. Herr Müller wird sich gut um unsere Patienten kümmern.

Bei einem Besuch des diesjährigen Neujahrsempfangs im Rathaus von Birenbach, gab es interessante Neuigkeiten von Bürgermeister Frank Ansorge in Verbindung mit einem kleinen Drink.

Die Hausärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Friederike Schalhorn nahm vom 25. bis 29.11.2029 an einer Hospitation in dem South Riverdale Community Health Centre in Toronto, Kanada teil. Sie interessierte sich dafür, wie interprofessionnelle Arbeit in der primärmedizinischen Versorgung aussehen kann. Wie können der Patient und auch die einzelnen Teammitglieder aus den Gesundheitsberufen davon profitieren? Sie berichtet hier von ihren Erfahrungen.

Hospitation

Menschen vernetz versorgen

Ausgangssituation, Fragestellung und Ziel

Ich arbeite seit Anfang des Jahres 2019 als niedergelassene Hausärztin in meiner eigenen Praxis in Birenbach, Landkreis Göppingen. Zusätzlich bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung der Universitätsklinik Tübingen. Mich motiviert die Verbindung der praktisch allgemeinmedizinischen Arbeit in meiner Praxis und die Verbindung von wissenschaftlicher Arbeit im Fach Allgemeinmedizin zur Verbesserung meiner hausärztlichen Arbeit

Im Vordergrund der Teilnahme an der einwöchigen Hospitation vom 25.11 bis 29.11.2019 im South Riverdale Community Health Centre (SRCHC), Toronto standen für mich die Fragen: Wie kann interprofessionelle Arbeit in der primärmedizinischen Versorgung konkret aussehen? Stellt sie für den Patienten/Menschen tatsächlich eine Verbesserung in der Versorgung dar? Profitiert von interprofessioneller Teamarbeit auch das einzelne Teammitglied?

Art und Ablauf der Bildungsmaßnahme

Durch die gelungene Organisation der Hospitation konnte ich in einer Woche vielschichtige Eindrücke in ein seit Jahrzehnten bestehendes interprofessionelles Primärversorgungssystem im South Riverdale Community Health Centre, Toronto sammeln. Ich bekam einen auf mich zugeschnittenen Besuchsplan, bei dem meine im Vorfeld besprochenen Wünsche berücksichtigt worden sind. 

Im Laufe der Woche durfte ich Allgemeinmediziner bei Ihrer Arbeit mit Patienten begleiten. Ich konnte mit Teammanagern aus dem SRCHC über Ihre konkrete interprofessionelle Arbeit sprechen. Außerdem durfte ich erleben wie Netzwerkarbeit mit anderen Organisationen gelingen und neue Ideen bringen kann. Durch den Kontakt mit Kollegen aus anderen Primärversorgungsprojekten und anderen Professionen in Deutschland entstand ein reger Gedankenaustausch. 

Ergebnisse der Bildungsmaßnahme und Transfer

Das South Riverdale CHC zeichnet sich durch eine über 20-jährige Erfahrung in der interprofessionellen, vernetzten Versorgung von Menschen in der medizinischen Primärversorgung aus. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist, gesellschaftliche Ausgrenzung aufgrund von sozialen, mentalen, gesundheitlichen und/oder spirituellen Unterschieden zu überwinden.

Die Arbeit in interprofessionellen Teams ist modell- und beispielhaft und knüpft an mein Projekt des Aufbaus eines interprofessionellen Primäversorgungszentrums auf dem Land an.

Diese Idee konnte ich bereits in unserem wissenschaftlichen Meeting an der Universität einbringen und gibt Anstoß für weitere Forschungsprojekte im Bereich der Primärversorgung. 

Fazit

Aufgrund des CfCC-Hospitationsprogramms konnte ich erleben, dass interprofessionelle Arbeit in der Primärversorgung möglich ist. Ich konnte sehen, dass nicht nur die Patienten davon profitieren, sondern auch die einzelnen Teammitglieder aus den Gesundheitsberufen. Die konkrete Umsetzung in mein Projekt birgt jedoch finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Der Grund: Das deutsche Gesundheitssystem ist anders strukturiert als das kanadische. Interprofessionelle, vernetzte Arbeit in der Primärversorgung in Deutschland bedarf der Etablierung neuer Strukturen.